Es ist wie immer: Finde die Nadel im Heuhaufen.🙂 Stress bei der Suche macht m.E. verspannt und unattraktiv, was bei der Suche behindert.
Ich habe gerade eine koreanische Nadel im Heuhaufen gefunden, die meine alte Schreibtischlampe gekauft hat.😊
Die Suche...
Gestern, 12:13
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Gestern, 12:13
Die Suche...
...nach dem passenden Partner.
Ich bin seit 2000 online, habe viel gelesen und viel gesehen.
Dabei ist mir aufgefallen, das sich die Partnersuche stark verändert hat.
Nicht nur die Orte, auch die Erwartungen mancher Leute, haben sich verändert.
Ich versuche es nicht zu verallgemeinern, aber tendenziell sind die Erwartungen sehr hoch, die man an den zukünftigen Partner stellt.
Aus eigener Erfahrungen, gute wie schlechte, denkt man zu wissen, was man will und was nicht.
Somit begrenzt man sich selber in der Auswahl und Vielfalt.
Man muss keinesfalls auf jeden eingehen, das ginge ja nicht, es sei denn man macht eine Studie daraus 😉 aber womöglich ist da ein "hässliches Entlein", oder ein "Rohdiamant" der bei der Selektion übersehen wird.
Aktuell bin ich hier mit so manchem ins Gespräch gekommen und habe diverse Profile besucht.
Ich kann bestimmte Bedürfnisse nachvollziehen und auch verstehen, aber sollte der Nutzen vor den Gefühlen stehen?
Wenn erwartet wird, das der zukünftige Partner mobil sein sollte, ein eigenständiges Leben führen sollte, in der Nähe leben sollte, dies und jenes nicht sein soll, aber bitte das und das, steht man da seinem Glück nicht selbst im Weg?
Was ich aber viel öfter beobachte ist, das man nicht bereit ist, sich auf ein Gespräch einzulassen, wenn Punkt A oder B nicht erfüllt werden.
Erinnern wir uns mal, wie wir damals anderen Leute, bzw. unsere Partner kennengelernt haben...wir trafen aufeinander, im Beruf, bei Freunden, Disco oder in der Familie und hatten die Möglichkeit uns so besser kennenzulernen.
Hier haben wir zunächst nur ein paar Fotos, ein paar Einblicke in Hobbys und Interessen, auch über die Art und Weise wie man miteinander umgeht, zum Beispiel in den Diskussionen, aber kennenlernen kann man sich nur wirklich, wenn man miteinander redet.
Kennenlernen geht über Austausch von eigenen Gedanken, dem zuhören, interessiert sein, nachfragen , dran bleiben.
Die Tinder Mentalität ist leider weit verbreitet 🙄 wischen wenn die Nase nicht gefällt, wenn die Augen zu eng zusammen stehen, wenn das Haar dünn ist ect.
Die Oberflächlichkeit ist zur Seuche geworden.
Wen wundert es da noch, das es so viel Singles gibt.
Das wollte ich einfach mal loswerden. Eure Gedanken dazu würden mich interessieren 😉
🤗
Ich bin seit 2000 online, habe viel gelesen und viel gesehen.
Dabei ist mir aufgefallen, das sich die Partnersuche stark verändert hat.
Nicht nur die Orte, auch die Erwartungen mancher Leute, haben sich verändert.
Ich versuche es nicht zu verallgemeinern, aber tendenziell sind die Erwartungen sehr hoch, die man an den zukünftigen Partner stellt.
Aus eigener Erfahrungen, gute wie schlechte, denkt man zu wissen, was man will und was nicht.
Somit begrenzt man sich selber in der Auswahl und Vielfalt.
Man muss keinesfalls auf jeden eingehen, das ginge ja nicht, es sei denn man macht eine Studie daraus 😉 aber womöglich ist da ein "hässliches Entlein", oder ein "Rohdiamant" der bei der Selektion übersehen wird.
Aktuell bin ich hier mit so manchem ins Gespräch gekommen und habe diverse Profile besucht.
Ich kann bestimmte Bedürfnisse nachvollziehen und auch verstehen, aber sollte der Nutzen vor den Gefühlen stehen?
Wenn erwartet wird, das der zukünftige Partner mobil sein sollte, ein eigenständiges Leben führen sollte, in der Nähe leben sollte, dies und jenes nicht sein soll, aber bitte das und das, steht man da seinem Glück nicht selbst im Weg?
Was ich aber viel öfter beobachte ist, das man nicht bereit ist, sich auf ein Gespräch einzulassen, wenn Punkt A oder B nicht erfüllt werden.
Erinnern wir uns mal, wie wir damals anderen Leute, bzw. unsere Partner kennengelernt haben...wir trafen aufeinander, im Beruf, bei Freunden, Disco oder in der Familie und hatten die Möglichkeit uns so besser kennenzulernen.
Hier haben wir zunächst nur ein paar Fotos, ein paar Einblicke in Hobbys und Interessen, auch über die Art und Weise wie man miteinander umgeht, zum Beispiel in den Diskussionen, aber kennenlernen kann man sich nur wirklich, wenn man miteinander redet.
Kennenlernen geht über Austausch von eigenen Gedanken, dem zuhören, interessiert sein, nachfragen , dran bleiben.
Die Tinder Mentalität ist leider weit verbreitet 🙄 wischen wenn die Nase nicht gefällt, wenn die Augen zu eng zusammen stehen, wenn das Haar dünn ist ect.
Die Oberflächlichkeit ist zur Seuche geworden.
Wen wundert es da noch, das es so viel Singles gibt.
Das wollte ich einfach mal loswerden. Eure Gedanken dazu würden mich interessieren 😉
🤗
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DickeElfe Gestern, 13:03
Wenn mir jemand erzählt hätte, dass ich mit einem Mann, anstatt einer Frau ,zusammen kommen würde, der auch noch schwerer behindert ist, als ich und sich nur mit dem E- Rolli Fortbewegen kann, hätte ich jeden für verrückt erklärt. Ich hab ganz bestimmt nicht nach ihm gesucht, er hat sich in mein Herz und Hirn geschlichen durch Klugheit, Empathie, Humor und gleiche Interessen. Sowas ist zwar ungewöhnlich, aber ich habe gemerkt, dass alles passieren kann, auch wenn ich es nicht wahr haben wollte zu Anfang, aber dann wär ich nicht so glücklich geworden.
Scheinbar ist es wirklich nicht gut, wenn man für die Liebe nur einen sehr eng gesteckten Rahmen zulässt, man muss schon etwas offen für neues sein oder das Glück haben jemanden kennenzulernen, der hartnäckig am Ball bleibt und nicht gleich wegrennt, wenn die erste Verabredung nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Ich denke der Schlüssel ist Kommunikation. Kann ich mit jemandem nicht reden und auch schweigen, hat eine Beziehung keinen Sinn.
Scheinbar ist es wirklich nicht gut, wenn man für die Liebe nur einen sehr eng gesteckten Rahmen zulässt, man muss schon etwas offen für neues sein oder das Glück haben jemanden kennenzulernen, der hartnäckig am Ball bleibt und nicht gleich wegrennt, wenn die erste Verabredung nicht so ist, wie man es sich vorgestellt hat. Ich denke der Schlüssel ist Kommunikation. Kann ich mit jemandem nicht reden und auch schweigen, hat eine Beziehung keinen Sinn.
elliehan Gestern, 13:26
Hallo Claudia,
ich habe die Erfahrung auch schon gemacht, ganz oft, nur online.
Was Mobilität angeht, das ist, finde ich, auch wirklich ein Problem, oder kann es halt, je nachdem welche Krankheit oder Behinderung man hat, auch sein. Auch Geld spielt unter Umständen eine Rolle, gerade auch bei "uns".
Aber es gibt auch Dinge, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Bei mir ist ein Hauptablehnungsgrund meine Katzen- und Hundeallergie. Bei jemand, der blind ist und einen Blindenhund hat, kein Problem, ist klar. Aber bei jemand, der "nur" einen Hund hat, verstehe ich das nicht. Besonders nicht, wenn es im Gespräch nach ein paar Mal schreiben herauskommt und der andere sagt, das wäre aber so schade und dann würde das wohl nicht gehen mit mir.
Offline ist das anders, da kommt man vielleicht erst nach Monaten, wenn man z. B. im selben VHS- oder Linedancekurs ist, auf solche Sachen. Und dann wird nicht Kontakt abgebrochen, sondern es entwickelt sich ganz natürlich weiter. Und wenn - irgendwann - dann "mehr" entstehen sollte, dann findet man doch immer eine Lösung. Online ist das meiner Erfahrung nicht so, da werden eher Listen abgehakt. Dabei sagt ja, im Fall Haustier, niemand, dass der mit Tier sofort beim ersten Schreiben Hund oder Katze aufgeben soll - oder gar aussetzen! So klingt es aber manchmal! Dabei müsste man doch erst mal schauen, ob es so weit überhaupt kommt, dass man über eine Abgabe in liebevolle Hände nachdenken muss (und dann vielleicht sogar will)! Und wenn es je soweit käme, gäbe es doch nicht nur die Wahl "aussetzen" oder "Tierheim", sondern Freunde, Verwandte, etc. - oder mit dem Zusammenziehen halt noch warten...
Ich denke, man muss akzeptieren, dass ein Kennenlernen (oder ein mögliches) im Internet wirklich einfach etwas sehr, sehr anderes ist als offline. Man kann das eine mit dem anderen, finde ich, nicht vergleichen. Online fehlt so viel... an Zwischentönen, Stimmung, Atmosphäre, und selbst, wenn man telefoniert und sich ab und zu mal allein mit dem anderen trifft, weiß man doch nicht (wenn keine anderen dabei sein), wie er mit anderen umgeht, wie die mit ihm umgehen usw.
Schlussendlich muss man jedem seine Entscheidung lassen (ich sage nicht, dass du das nicht tust - es ist nur meine Meinung), egal, ob man sie versteht, oder nicht. Akzeptieren muss man sie, das ist alles. Und das ist so viel leichter, als alles hinterfragen und verstehen zu wollen. Es - wortwörtlich - sein lassen. Es = dass der andere das so sieht, wie er sagt, warum auch immer. Und man kann sich fragen: Möchte ich mit jemand WIRKLICH näher kennen lernen, wenn er eine solche Einstellung hat?
Schönen Tag!
ich habe die Erfahrung auch schon gemacht, ganz oft, nur online.
Was Mobilität angeht, das ist, finde ich, auch wirklich ein Problem, oder kann es halt, je nachdem welche Krankheit oder Behinderung man hat, auch sein. Auch Geld spielt unter Umständen eine Rolle, gerade auch bei "uns".
Aber es gibt auch Dinge, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann. Bei mir ist ein Hauptablehnungsgrund meine Katzen- und Hundeallergie. Bei jemand, der blind ist und einen Blindenhund hat, kein Problem, ist klar. Aber bei jemand, der "nur" einen Hund hat, verstehe ich das nicht. Besonders nicht, wenn es im Gespräch nach ein paar Mal schreiben herauskommt und der andere sagt, das wäre aber so schade und dann würde das wohl nicht gehen mit mir.
Offline ist das anders, da kommt man vielleicht erst nach Monaten, wenn man z. B. im selben VHS- oder Linedancekurs ist, auf solche Sachen. Und dann wird nicht Kontakt abgebrochen, sondern es entwickelt sich ganz natürlich weiter. Und wenn - irgendwann - dann "mehr" entstehen sollte, dann findet man doch immer eine Lösung. Online ist das meiner Erfahrung nicht so, da werden eher Listen abgehakt. Dabei sagt ja, im Fall Haustier, niemand, dass der mit Tier sofort beim ersten Schreiben Hund oder Katze aufgeben soll - oder gar aussetzen! So klingt es aber manchmal! Dabei müsste man doch erst mal schauen, ob es so weit überhaupt kommt, dass man über eine Abgabe in liebevolle Hände nachdenken muss (und dann vielleicht sogar will)! Und wenn es je soweit käme, gäbe es doch nicht nur die Wahl "aussetzen" oder "Tierheim", sondern Freunde, Verwandte, etc. - oder mit dem Zusammenziehen halt noch warten...
Ich denke, man muss akzeptieren, dass ein Kennenlernen (oder ein mögliches) im Internet wirklich einfach etwas sehr, sehr anderes ist als offline. Man kann das eine mit dem anderen, finde ich, nicht vergleichen. Online fehlt so viel... an Zwischentönen, Stimmung, Atmosphäre, und selbst, wenn man telefoniert und sich ab und zu mal allein mit dem anderen trifft, weiß man doch nicht (wenn keine anderen dabei sein), wie er mit anderen umgeht, wie die mit ihm umgehen usw.
Schlussendlich muss man jedem seine Entscheidung lassen (ich sage nicht, dass du das nicht tust - es ist nur meine Meinung), egal, ob man sie versteht, oder nicht. Akzeptieren muss man sie, das ist alles. Und das ist so viel leichter, als alles hinterfragen und verstehen zu wollen. Es - wortwörtlich - sein lassen. Es = dass der andere das so sieht, wie er sagt, warum auch immer. Und man kann sich fragen: Möchte ich mit jemand WIRKLICH näher kennen lernen, wenn er eine solche Einstellung hat?
Schönen Tag!
DickeElfe Gestern, 13:43
Ich würde nie eine Katze für einen Menschen weggeben. Man gibt seine Kinder ja auch nicht ins Heim, wegen dem Partner. Never ever.
Nordlicht1961 Gestern, 14:11
Mit der Einstellung wirst du vermutlich nicht viel Verständnis bekommen, könnte ich mir vorstellen, elliehan. Wenn jemand mit Tieren lebt, dann ist dieser Aspekt idR sehr wichtig für ihn/sie. Also ich würde ich nie wollen, dass jemand sie mir zuliebe weggibt. Dann wäre er im Fall des Falles eben nicht der passende Mensch für mich. Das würde auf Dauer nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht funktionieren. Wenn er/sie jedem Hund, jeder Katze wehmütig hinterher schaut, weil etwas für ihn/sie Elementares im Leben fehlt. Nein, das würde ich nicht übers Herz bringen.
Lustforlife Gestern, 14:15
Wenn ich mich für ein Tier entscheide, ist das fürs Leben, zumindestens seins.Nur unter sehr gravierenden Umständen könnte ich mich davon trennen, ein neuer Partner gehört sicher nicht dazu.
elliehan Gestern, 14:36
Es geht in diesem Thread nicht um Tiere und ob man sie abgibt oder nicht. Ich werde mich an einer solchen Diskussion nicht beteiligen und hoffe, er kann im Sinne von Claudia beim Thema bleiben.
Claudiaist55 Gestern, 14:48
Hey 🤗☺️
Wieder da...
Für mich gilt grundsätzlich, das ich mein Haustier, also das Tier mit dem ich mein Leben teile, niemals abgeben würde.
Selbst dann nicht, wenn es Funken sprühen würde 😉
Wenn es dann daran scheitern würde, wäre das sehr schade, aber dann passt es eben nicht.
Davon abgesehen, ist das tatsächlich eines der ersten Dinge die ich kläre, bevor ich tiefe Gefühle zulassen.
Wenn man selber einen tierischen Mitbewohner oder Partner hat, wird man das besser nachvollziehen können.
Wieder da...
Für mich gilt grundsätzlich, das ich mein Haustier, also das Tier mit dem ich mein Leben teile, niemals abgeben würde.
Selbst dann nicht, wenn es Funken sprühen würde 😉
Wenn es dann daran scheitern würde, wäre das sehr schade, aber dann passt es eben nicht.
Davon abgesehen, ist das tatsächlich eines der ersten Dinge die ich kläre, bevor ich tiefe Gefühle zulassen.
Wenn man selber einen tierischen Mitbewohner oder Partner hat, wird man das besser nachvollziehen können.
Garfield17 Gestern, 15:03
Ich gebe meine Tiere für nicht's und niemanden auf und weg. Selbst aus Gesundheitliche Gründen, wie die Ärzte zu mir meinten, nicht. Die gehören zu mir haben ältere Rechte und das ist mir keine Beziehung wert, wo man eh nicht weiß wie es sich entwickelt.
Ich würde da dann bei Menschen den Schlußstrich ziehen und verzichten.
Ich würde da dann bei Menschen den Schlußstrich ziehen und verzichten.
Drea1962 Gestern, 15:11
Eine Option könnten auch Allergietabletten oder eine Desensibilisierung sein.
Siebenpunkt Gestern, 15:26
Drea, so einfach ist das nicht, nützt überhaupt gar nix, wenn man eine schwere Katzenallergie hat. Und selbst wenn der Katzenhalter aus Liebe zB nach dem Tod der geliebten Katze das Hobby beenden würde, könnte ich die Wohnräume nicht betreten.
Wenn ich im Profil lese, dass es ein Katzenfreund ist, habe ich Grips genug, Abstand zu nehmen, dann kommt es auch nicht zur Funkenbildung
Wenn ich im Profil lese, dass es ein Katzenfreund ist, habe ich Grips genug, Abstand zu nehmen, dann kommt es auch nicht zur Funkenbildung

Mohnblume Gestern, 15:51
Ich denke, dass in jungen Jahren die Partnersuche auch viel einfacher ist , egal ob online oder im realen Leben. Geht man doch spontaner und unbesorgter daran , traut sich mehr.
Die Jugend kennt das auch nich mehr , mit dem Partner kennen lernen im Realen und so ergibt sich auch dadurch, diese Wischundwegsuche. Die Welt und die Menschen sind auch oberflächlicher geworden , im Gesamten und das betrifft nicht nur die Partnersuche.
Letztlich gehört immer viel Mut und auch Geduld bei der Suche dazu, vielleicht einfach mal Dinge anders zu machen , den habichschonimmersogemacht Kreislauf unterbrechen.. und zu guter letzt braucht es 🍀🍀🤗☺️
Die Jugend kennt das auch nich mehr , mit dem Partner kennen lernen im Realen und so ergibt sich auch dadurch, diese Wischundwegsuche. Die Welt und die Menschen sind auch oberflächlicher geworden , im Gesamten und das betrifft nicht nur die Partnersuche.
Letztlich gehört immer viel Mut und auch Geduld bei der Suche dazu, vielleicht einfach mal Dinge anders zu machen , den habichschonimmersogemacht Kreislauf unterbrechen.. und zu guter letzt braucht es 🍀🍀🤗☺️
Noiram Gestern, 15:57
Tiere würde ich im 1. Gespräch sofort abklären, weil ich weder Hund noch Katze abgeben würde. Was leider stimmt, dass es meistens eng gesteckt ist, was gesucht wird. Es gibt bei mir
nur ganz, ganz wenige Punkte, die nicht gehen würden, alles andere ist erst einmal frei und das hat wunderbar geklappt. Mein Lebensgefährte sagte mir, daß er 250 km von mir entfernt wohnt. Ich habe ganz trocken gesagt: Na, das ist doch hier um die Ecke. Dann hat er das noch einmal wiederholt und ich habe gelacht. Ich meinte das wirklich so.Was sind 250 km, wenn es der richtige Mann ist? Nix!!! Das erste Telefongespräch war direkt über 4 Stunden. Und es hat gepasst. Wir haben uns gesucht und gefunden.
nur ganz, ganz wenige Punkte, die nicht gehen würden, alles andere ist erst einmal frei und das hat wunderbar geklappt. Mein Lebensgefährte sagte mir, daß er 250 km von mir entfernt wohnt. Ich habe ganz trocken gesagt: Na, das ist doch hier um die Ecke. Dann hat er das noch einmal wiederholt und ich habe gelacht. Ich meinte das wirklich so.Was sind 250 km, wenn es der richtige Mann ist? Nix!!! Das erste Telefongespräch war direkt über 4 Stunden. Und es hat gepasst. Wir haben uns gesucht und gefunden.
Garfield17 Gestern, 16:04
Das ist in der Regel keine Katzenhaarallergie sondern gegen den Speichel, womit sich die Katze putzt und der in den Haaren dann vorhanden ist.
( Klugscheißmodus aus )😜
Jüngere und junge Menschen gehen wohl deshalb Unbeschwerter in Beziehungen, weil sie nicht auf den Erfahrungsschatz zurückgreifen können und Teilweise müssen, nehme ich mal an, oder es einfach nicht berücksichtigen möchten.
( Klugscheißmodus aus )😜
Jüngere und junge Menschen gehen wohl deshalb Unbeschwerter in Beziehungen, weil sie nicht auf den Erfahrungsschatz zurückgreifen können und Teilweise müssen, nehme ich mal an, oder es einfach nicht berücksichtigen möchten.
Mohnblume Gestern, 16:06
Stimmt @Garfield , machen uns doch alle die Erfahrungen , vorallem die negativen , vorsichtiger. 👍
Epilog Gestern, 17:45
Claudiaist - Mit Interesse habe ich deinen Beitrag gelesen und kann das meiste davon gut verstehen bzw. nachvollziehen. Danke, ein wirklich interessantes Thema!
Allerdings habe ich eine andere Ansicht zu deiner Auffassung, dass Oberflächlichkeit bezüglich der Partnerwahl zur Seuche geworden ist.
Ich halte eine nicht zu hohe Kompromissbereitschaft eher für ein Verantwortungsbewusstsein sich und anderen gegenüber.
Sowohl die hohe Scheidungsraten von ca. 30%, als auch häufige Trennungen bei Partnerschaften ohne Trauschein, sind auf eine anfänglich zu hohe Kompromissbereitschaft zurückzuführen.
Landläufig hat man schon mal von der sogenannten "Rosaroten Brille" gehört.
Am Anfang steht ein durchaus legitimes Bedürfnis, nicht mehr alleine sein zu wollen. Wir sind soziale Wesen und die Evolution bzw. die Natur gibt dies vor.
Dann nehmen wir real oder virtuell einen Menschen wahr, der uns gefällt und es kann zu einem Gefühl des "verliebt sein" kommen.
Wenn das "Objekt der Begierde" ähnlich empfindet, entsteht eine Resonanz.
Zur Erfüllung der Bedürfnisse, die jedoch nicht konform sein müssen, wird versucht sich gut darzustellen. Gute Eigenschaften werden eher präsentiert als unangenehme Gewohnheiten.
Um seinem Ziel näher zu kommen, wird eine hohe Toleranz zu den Eigenarten, Wünschen und Vorstellungen des anderen vermittelt.
Möglicherweise ist man mit Dingen einverstanden, die einem grundsätzlich nicht gefallen.
Die Erfahrung zeigt, dass dies nur eine Zeit lang gut geht.
Irgendwann kann man seine ursprünglichen Erwartungen und Ansichten nicht mehr verbergen. Differenzen werden offensichtlich, Unzufriedenheit stellt sich ein.
Darum ist es gesünder, nachhaltiger und vernünftiger, von Anfang an eine sachliche und schonungslos ehrliche Kommunikation zu führen.
Sowohl Übereinstimmungen als auch Differenzen klar formulieren.
Und dann eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen.
Und bitte, bitte, bitte: Keine Kompromisse eingehen die auf Dauer nicht haltbar sind!
Allerdings habe ich eine andere Ansicht zu deiner Auffassung, dass Oberflächlichkeit bezüglich der Partnerwahl zur Seuche geworden ist.
Ich halte eine nicht zu hohe Kompromissbereitschaft eher für ein Verantwortungsbewusstsein sich und anderen gegenüber.
Sowohl die hohe Scheidungsraten von ca. 30%, als auch häufige Trennungen bei Partnerschaften ohne Trauschein, sind auf eine anfänglich zu hohe Kompromissbereitschaft zurückzuführen.
Landläufig hat man schon mal von der sogenannten "Rosaroten Brille" gehört.
Am Anfang steht ein durchaus legitimes Bedürfnis, nicht mehr alleine sein zu wollen. Wir sind soziale Wesen und die Evolution bzw. die Natur gibt dies vor.
Dann nehmen wir real oder virtuell einen Menschen wahr, der uns gefällt und es kann zu einem Gefühl des "verliebt sein" kommen.
Wenn das "Objekt der Begierde" ähnlich empfindet, entsteht eine Resonanz.
Zur Erfüllung der Bedürfnisse, die jedoch nicht konform sein müssen, wird versucht sich gut darzustellen. Gute Eigenschaften werden eher präsentiert als unangenehme Gewohnheiten.
Um seinem Ziel näher zu kommen, wird eine hohe Toleranz zu den Eigenarten, Wünschen und Vorstellungen des anderen vermittelt.
Möglicherweise ist man mit Dingen einverstanden, die einem grundsätzlich nicht gefallen.
Die Erfahrung zeigt, dass dies nur eine Zeit lang gut geht.
Irgendwann kann man seine ursprünglichen Erwartungen und Ansichten nicht mehr verbergen. Differenzen werden offensichtlich, Unzufriedenheit stellt sich ein.
Darum ist es gesünder, nachhaltiger und vernünftiger, von Anfang an eine sachliche und schonungslos ehrliche Kommunikation zu führen.
Sowohl Übereinstimmungen als auch Differenzen klar formulieren.
Und dann eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen.
Und bitte, bitte, bitte: Keine Kompromisse eingehen die auf Dauer nicht haltbar sind!
Mondgirl Gestern, 18:07
Zu oft konzentriert man sich auf das, was man zurück gelassen hat. Doch dann wird man niemals sehen, was genau vor einem liegt.
Neptun Gestern, 18:20
Es ist schon sehr merkwürdig und traurig hier bei HL. Was für Wünsche oder Vorgaben in den Profilen stehen ist für mich oft purer Egoismus. Mir würde nicht im Traum einfallen mein Haustier wegzugeben, meine jetzige Heimat zu verlassen, ich möchte auch keine neue Familie gründen mir reicht meine alte.
Was ich suche ist eine fertig entwickelte Frau zum liebhaben und gemeinsam was schönes zu erleben. In meinem Alter ist es besser jeder führt sein eigenes Leben.
Was ich suche ist eine fertig entwickelte Frau zum liebhaben und gemeinsam was schönes zu erleben. In meinem Alter ist es besser jeder führt sein eigenes Leben.
Mohnblume Gestern, 18:25
Partnerschaft kann eben nur funktionieren ,in dem man gegenseitig kompromissbereit ist ....ansonsten wird es schwierig.
Claudiaist55 Gestern, 18:26
Ein Veto muss ich dann doch einlegen, und zwar für diejenigen, die ein anderes Bewusstsein haben. Eine andere Wahrnehmung der Dinge, Menschen mit geistiger Einschränkung zum Beispiel.
Und ich beziehe mich auf das Verhalten in Singlebörsen.
Und ich beziehe mich auf das Verhalten in Singlebörsen.
Cruiser Gestern, 18:40
@elliehan
Zitat von dir: Dabei sagt ja, im Fall Haustier, niemand, dass der mit Tier sofort beim ersten Schreiben Hund oder Katze aufgeben soll - oder gar aussetzen! So klingt es aber manchmal! Dabei müsste man doch erst mal schauen, ob es so weit überhaupt kommt, dass man über eine Abgabe in liebevolle Hände nachdenken muss (und dann vielleicht sogar will)! Und wenn es je soweit käme, gäbe es doch nicht nur die Wahl "aussetzen" oder "Tierheim", sondern Freunde, Verwandte, etc. - oder mit dem Zusammenziehen halt noch warten...
Ich würde für NIEMANDEN auf der Welt meinen Hund und/oder meine beiden Katzen aufgeben/weggeben, komme was wolle!
Lieber bleibe ich alleine mit meinen Tieren....
Tiere sind für mich die besseren Menschen!
Kein Tier tötet ein anderes Tier weil es Spaß daran hat...
Menschen töten Menschen & Tiere weil sie Spaß daran haben...
Da gäbe es noch soviel zu schreiben warum Tiere X mal "besser" sind als Menschen, aber das kann auch nur jemand nachvollzierhen, der Tiere hat...
Das ist kein Angriff an dich, sondern nur MEINE Meinung 🐶🐱🐷🐵🐕🐈
Zitat von dir: Dabei sagt ja, im Fall Haustier, niemand, dass der mit Tier sofort beim ersten Schreiben Hund oder Katze aufgeben soll - oder gar aussetzen! So klingt es aber manchmal! Dabei müsste man doch erst mal schauen, ob es so weit überhaupt kommt, dass man über eine Abgabe in liebevolle Hände nachdenken muss (und dann vielleicht sogar will)! Und wenn es je soweit käme, gäbe es doch nicht nur die Wahl "aussetzen" oder "Tierheim", sondern Freunde, Verwandte, etc. - oder mit dem Zusammenziehen halt noch warten...
Ich würde für NIEMANDEN auf der Welt meinen Hund und/oder meine beiden Katzen aufgeben/weggeben, komme was wolle!
Lieber bleibe ich alleine mit meinen Tieren....
Tiere sind für mich die besseren Menschen!
Kein Tier tötet ein anderes Tier weil es Spaß daran hat...
Menschen töten Menschen & Tiere weil sie Spaß daran haben...
Da gäbe es noch soviel zu schreiben warum Tiere X mal "besser" sind als Menschen, aber das kann auch nur jemand nachvollzierhen, der Tiere hat...
Das ist kein Angriff an dich, sondern nur MEINE Meinung 🐶🐱🐷🐵🐕🐈
Cynops Gestern, 18:45
Ich denke, dass es deswegen auch für Jüngere einfacher ist, sich auf das Wagnis "Partnerschaft einzulassen, weil junge Menschen idR ja noch viel mehr Lebenszeit vor sich haben.
Wenn man erstmal älter ist, seine einschlägigen Erfahrungen gesammelt hat und einem nur allzu bewusst ist, dass die Lebenszeit endlich ist, überlegt man sehr viel kritischer.
Blickt zurück auf teilweise unglückliche Jahre, in denen man sich abgemüht hat, eine gute Beziehung zu führen.
Denkt an die Kraft, die das gekostet hat.
Und überlegt sich dann sehr genau, welchen Preis man für den (vielleicht unerfüllbaren) Traum einer Beziehung noch zu zahlen bereit ist.
Und dann können die Kriterien auch mal enger gefasst werden.
Den meisten Erwachsenen dürfte auch durchaus bewusst sein, dass man sich die Auswahlmenge damit eingrenzt.
Und sie werden diese Wahl bewusst getroffen haben.
Und mal ganz ehrlich: es wird nicht jeder Topf seinen Deckel finden. Und nicht jeder Topf wäre mit Deckel glücklicher.
Und wahrscheinlich gibt es auch Deckel, die keinen Topf mehr möchten.
Das ist alles legitim und jedermanns eigene Sachen, die Prioritäten für sich selbst passend zu setzen.
Das muss man als Außenstehender auch gar nicht verstehen können oder wollen. Das ist schlicht privat.
Die Annahme, dass ein Partner einem das Leben grundsätzlich schöner macht, ist ja vorsichtig formuliert eher blauäugig. Man kann sich da auch ganz schön die Lebensfreude mit verderben.
Klar isses dann offensichtlich der falsche Partner. Aber das weiß man auch erst nach einer gewissen Zeitspanne, in der man wieder Kraft und Lebenszeit investiert hat.
Die man dann für andere schöne Dinge im Leben (Freunde, Hobbies etc.) nicht zur Verfügung hatte.
Ich hänge da nicht am "früher war alles besser" und "die heutige Oberflächlichkeit".
Kann ich so nicht generell feststellen. Sind eher Einzelfälle - und das gabs auch schon vor dem Onlinedating. Ist keine neue Erscheinung.
Wenn man erstmal älter ist, seine einschlägigen Erfahrungen gesammelt hat und einem nur allzu bewusst ist, dass die Lebenszeit endlich ist, überlegt man sehr viel kritischer.
Blickt zurück auf teilweise unglückliche Jahre, in denen man sich abgemüht hat, eine gute Beziehung zu führen.
Denkt an die Kraft, die das gekostet hat.
Und überlegt sich dann sehr genau, welchen Preis man für den (vielleicht unerfüllbaren) Traum einer Beziehung noch zu zahlen bereit ist.
Und dann können die Kriterien auch mal enger gefasst werden.
Den meisten Erwachsenen dürfte auch durchaus bewusst sein, dass man sich die Auswahlmenge damit eingrenzt.
Und sie werden diese Wahl bewusst getroffen haben.
Und mal ganz ehrlich: es wird nicht jeder Topf seinen Deckel finden. Und nicht jeder Topf wäre mit Deckel glücklicher.
Und wahrscheinlich gibt es auch Deckel, die keinen Topf mehr möchten.
Das ist alles legitim und jedermanns eigene Sachen, die Prioritäten für sich selbst passend zu setzen.
Das muss man als Außenstehender auch gar nicht verstehen können oder wollen. Das ist schlicht privat.
Die Annahme, dass ein Partner einem das Leben grundsätzlich schöner macht, ist ja vorsichtig formuliert eher blauäugig. Man kann sich da auch ganz schön die Lebensfreude mit verderben.
Klar isses dann offensichtlich der falsche Partner. Aber das weiß man auch erst nach einer gewissen Zeitspanne, in der man wieder Kraft und Lebenszeit investiert hat.
Die man dann für andere schöne Dinge im Leben (Freunde, Hobbies etc.) nicht zur Verfügung hatte.
Ich hänge da nicht am "früher war alles besser" und "die heutige Oberflächlichkeit".
Kann ich so nicht generell feststellen. Sind eher Einzelfälle - und das gabs auch schon vor dem Onlinedating. Ist keine neue Erscheinung.
EinedieserSteine Gestern, 19:58
Das heißt, die jungen Leute suchen sich am besten noch als Kinder Partner, dann gibt es noch die freie Auswahl.
Lalope Gestern, 20:11
Finde das in Zusammenhang mit Partnersuche recht interessant. Ich hoffe, es wird gut dargestellt. Habe es rauskopiert.
Nach der Bindungstheorie gibt es vier Bindungstypen:
✓ sicherer Bindungstyp
✓ ängstlicher Bindungstyp
✓ vermeidender Bindungstyp
✓ desorganisierter aka ängstlich-vermeidender Bindungstyp
Der sichere Bindungstyp
Ca. die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung hat einen sicheren Bindungsstil. Das bedeutet, dass das Bindungssystem nicht der Grund für Beziehungsprobleme ist. Sicher gebundene Menschen glauben nicht, dass sie nicht gut genug sind und brauchen auch nicht den anderen, um sich sicher und ganz zu fühlen. Sie können Bedürfnisse kommunizieren und gehen Konflikten nicht aus dem Weg. Und sie möchten, dass es nicht nur ihnen selbst, sondern auch ihren Partnern gut geht und sind nicht „besessen“ von ihrer Beziehung. Sie haben durchaus auch noch andere Dinge im Kopf und Herzen. Sie haben auch Ängste in ihren Partnerschaften, aber nur, wenn sie wirklich begründet sind.
Die andere Hälfte der Bevölkerung hat einen unsicheren Bindungsstil und finden sich in einer der folgenden Kategorien wieder:
Der ängstliche Bindungstyp
Der ängstliche Bindungstyp zeichnet sich besonders durch eine große Verlustangst, Eifersucht und Co-Abhängigkeit aus. Erwachsene Menschen mit einem ängstlichen Bindungsstil binden sich oft emotional zu schnell an neue Partner*innen, ohne wirklich zu wissen, ob ihre Werte, Wünsche nach Commitment oder Beziehungsziele überhaupt übereinstimmen. Leider binden sie sich oft an jemanden mit einem vermeidenden Bindungsstil, und eine Phase von vielen Aufs und Abs beginnt, in denen der Ängstliche die eigenen Bedürfnisse zurücksteckt, sich aber auch auf sehr wütend-kritisierende Weise zeigen kann und die Beziehung im Kopf überproportional viel Platz einnimmt. Er braucht ständige Kommunikation und Bestätigung, hat kein gutes Selbstwertgefühl und sucht nach Fehlern. Bei sich selbst, weil er dann ja an sich arbeiten kann und damit die Kontrolle hat, aber auch beim anderen, der für ihre Bedürfnisse vielleicht einfach nicht zugewandt genug ist und nicht genug gibt.
Der vermeidende Bindungstyp
Der vermeidende Bindungstyp zeichnet sich besonders durch eine große Bindungsangst und der Angst vor Ablehnung aus. Am Anfang einer Beziehung, also in der Datingphase, wenn alles noch unverbindlich ist, können die Vermeider sehr zugewandt und nah sein, aber wenn es ernst wird, passiert es oft, dass sie sich quasi „deaktivieren“, die Gefühle plötzlich weniger werden oder gar weg gehen, sie sehr viel Raum und Unabhängigkeit brauchen, sich schnell vereinnahmt fühlen und die Emotionen des Partners sie überfordern. Die Vermeidung bezieht sich auch tatsächlich hauptsächlich auf Emotionen. Sie vermeiden negative Emotionen und Konflikte auf Teufel komm raus. Eine wirklich tiefe und verletzliche Beziehung kann so schwierig werden. Hier geht es je nach Ausprägung dann nicht mehr um ein „sie wollen nicht“, sondern es ist häufig ein „sie können nicht“. Es ist eine Traumareaktion und kein bewusstes negatives Verhalten. Es ist aber natürlich möglich, daran zu arbeiten, und jemand, der mit einem Menschen mit einem vermeidenden Bindungsstil zusammen ist, sollte das auch als Grundvoraussetzung ansehen, damit die Beziehung funktionieren kann.
Aber Achtung! Bindungstypen- und Stile sind fließend und viele werden Elemente von mehreren Bindungstypen bei sich und vielleicht auch in ihrem Partner erkennen können. Das bedeutet aber nicht, dass man desorganisiert ist. Die sind nämlich immer ängstlich und vermeidend gleichzeitig und nicht nur in bestimmten Kontexten, und haben noch ein paar weitere Merkmale.
Der desorganisierte Bindungstyp
Der desorganisierte Bindungsstyp ist eine Mischung aus ängstlich und vermeidend, ein ständiges „Kommer her, geh weg“, sehr verwirrend für andere und für sie selbst auch. Menschen mit diesem Bindungsstil haben oft in der Kindheit Missbrauchserfahrungen gemacht, wobei Missbrauch auch sehr starke Vernachlässigung bedeuten kann. Sie sind sehr unsicher in Beziehungen, und können nur sehr schwer vertrauen, dass sie wirklich geliebt werden können. Durch die Erfahrungen in der Kindheit ist ihr Bindungssystem nicht gefestigt und sie schwanken sehr in ihrem Verhalten und sind emotional instabil. Sie können oft ganz schön austicken, wenn sie meinen, der Partner sei nicht vertrauenswürdig, lügt oder ist unzuverlässig. Mehr noch als die Ängstlichen, die darauf auch empfindlich reagieren. Eine Therapie ist hier mehr als sinnvoll, um das Nervensystem zu stärken und mehr Stabilität zu erlangen.
Nach der Bindungstheorie gibt es vier Bindungstypen:
✓ sicherer Bindungstyp
✓ ängstlicher Bindungstyp
✓ vermeidender Bindungstyp
✓ desorganisierter aka ängstlich-vermeidender Bindungstyp
Der sichere Bindungstyp
Ca. die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung hat einen sicheren Bindungsstil. Das bedeutet, dass das Bindungssystem nicht der Grund für Beziehungsprobleme ist. Sicher gebundene Menschen glauben nicht, dass sie nicht gut genug sind und brauchen auch nicht den anderen, um sich sicher und ganz zu fühlen. Sie können Bedürfnisse kommunizieren und gehen Konflikten nicht aus dem Weg. Und sie möchten, dass es nicht nur ihnen selbst, sondern auch ihren Partnern gut geht und sind nicht „besessen“ von ihrer Beziehung. Sie haben durchaus auch noch andere Dinge im Kopf und Herzen. Sie haben auch Ängste in ihren Partnerschaften, aber nur, wenn sie wirklich begründet sind.
Die andere Hälfte der Bevölkerung hat einen unsicheren Bindungsstil und finden sich in einer der folgenden Kategorien wieder:
Der ängstliche Bindungstyp
Der ängstliche Bindungstyp zeichnet sich besonders durch eine große Verlustangst, Eifersucht und Co-Abhängigkeit aus. Erwachsene Menschen mit einem ängstlichen Bindungsstil binden sich oft emotional zu schnell an neue Partner*innen, ohne wirklich zu wissen, ob ihre Werte, Wünsche nach Commitment oder Beziehungsziele überhaupt übereinstimmen. Leider binden sie sich oft an jemanden mit einem vermeidenden Bindungsstil, und eine Phase von vielen Aufs und Abs beginnt, in denen der Ängstliche die eigenen Bedürfnisse zurücksteckt, sich aber auch auf sehr wütend-kritisierende Weise zeigen kann und die Beziehung im Kopf überproportional viel Platz einnimmt. Er braucht ständige Kommunikation und Bestätigung, hat kein gutes Selbstwertgefühl und sucht nach Fehlern. Bei sich selbst, weil er dann ja an sich arbeiten kann und damit die Kontrolle hat, aber auch beim anderen, der für ihre Bedürfnisse vielleicht einfach nicht zugewandt genug ist und nicht genug gibt.
Der vermeidende Bindungstyp
Der vermeidende Bindungstyp zeichnet sich besonders durch eine große Bindungsangst und der Angst vor Ablehnung aus. Am Anfang einer Beziehung, also in der Datingphase, wenn alles noch unverbindlich ist, können die Vermeider sehr zugewandt und nah sein, aber wenn es ernst wird, passiert es oft, dass sie sich quasi „deaktivieren“, die Gefühle plötzlich weniger werden oder gar weg gehen, sie sehr viel Raum und Unabhängigkeit brauchen, sich schnell vereinnahmt fühlen und die Emotionen des Partners sie überfordern. Die Vermeidung bezieht sich auch tatsächlich hauptsächlich auf Emotionen. Sie vermeiden negative Emotionen und Konflikte auf Teufel komm raus. Eine wirklich tiefe und verletzliche Beziehung kann so schwierig werden. Hier geht es je nach Ausprägung dann nicht mehr um ein „sie wollen nicht“, sondern es ist häufig ein „sie können nicht“. Es ist eine Traumareaktion und kein bewusstes negatives Verhalten. Es ist aber natürlich möglich, daran zu arbeiten, und jemand, der mit einem Menschen mit einem vermeidenden Bindungsstil zusammen ist, sollte das auch als Grundvoraussetzung ansehen, damit die Beziehung funktionieren kann.
Aber Achtung! Bindungstypen- und Stile sind fließend und viele werden Elemente von mehreren Bindungstypen bei sich und vielleicht auch in ihrem Partner erkennen können. Das bedeutet aber nicht, dass man desorganisiert ist. Die sind nämlich immer ängstlich und vermeidend gleichzeitig und nicht nur in bestimmten Kontexten, und haben noch ein paar weitere Merkmale.
Der desorganisierte Bindungstyp
Der desorganisierte Bindungsstyp ist eine Mischung aus ängstlich und vermeidend, ein ständiges „Kommer her, geh weg“, sehr verwirrend für andere und für sie selbst auch. Menschen mit diesem Bindungsstil haben oft in der Kindheit Missbrauchserfahrungen gemacht, wobei Missbrauch auch sehr starke Vernachlässigung bedeuten kann. Sie sind sehr unsicher in Beziehungen, und können nur sehr schwer vertrauen, dass sie wirklich geliebt werden können. Durch die Erfahrungen in der Kindheit ist ihr Bindungssystem nicht gefestigt und sie schwanken sehr in ihrem Verhalten und sind emotional instabil. Sie können oft ganz schön austicken, wenn sie meinen, der Partner sei nicht vertrauenswürdig, lügt oder ist unzuverlässig. Mehr noch als die Ängstlichen, die darauf auch empfindlich reagieren. Eine Therapie ist hier mehr als sinnvoll, um das Nervensystem zu stärken und mehr Stabilität zu erlangen.
EinedieserSteine Gestern, 20:50
Aber ab wann fängt man dann damit an?
Auf der Neugeborenenstation? In der Kita?
Auf der Neugeborenenstation? In der Kita?
Haferflocken Gestern, 23:50
Kompromissbereitschaft, ein Wort, das in der Blüte der Jugend oft unbeschwert und voller Hoffnung ausgesprochen wird, mutiert bei einigen im Alter zu einer fast absurden Forderung. Unwillig starren diese Menschen in die Vergangenheit, als ob die Fehler, die sie einst gemacht haben, nun als heilige Reliquien im Schrein des Lebens aufbewahrt werden müssten. Die Vorstellung, sich erneut auf die Suche nach Liebe zu begeben, wird von den Geistern vergangener Enttäuschungen überlagert. Stattdessen führen sie mit den Fäusten viele innere Kämpfe, gebückt unter dem Gewicht ihrer eigenen Unzulänglichkeiten. Ist da nicht auch ein Funke der Revolte gegen diese selbstauferlegte Gefangenschaft zu spüren?
Siebenpunkt Gestern, 23:59
aber zum Glück nur bei einigen,
aber selbstreflektiert seine Vergangenheit verantwortungsbewusst aufgearbeitet zu haben, bedeutet leider trotzdem nicht unbedingt, dass Amor nun treffen tut
aber selbstreflektiert seine Vergangenheit verantwortungsbewusst aufgearbeitet zu haben, bedeutet leider trotzdem nicht unbedingt, dass Amor nun treffen tut
Epilog Heute, 00:13
Dies ist durchaus möglich.
Die in der Reflexion entstandenen Zweifel können zu einer Katharsis führen.
Die in der Reflexion entstandenen Zweifel können zu einer Katharsis führen.
Inzwischen bin ich etwas routinierter, kenne mich und meine Bedürfnisse besser und mein Blick ist schärfer geworden.
Man kann nicht mit jedem netten Menschen ein Liebespaar werden.
Und das Aussehen spielt eine gewisse Rolle, weil man ja so aussieht, wie man ist. Ich wähle auch manchmal nur darum jemanden ab, aber das ist selten.
Besteht ein Quentchen Neugier, das Gegenüber näher kennenzulernen, lege ich Wert auf ein paar gewechselte Worte, Gedanken und wenn dann immer noch Intereresse besteht, telefoniert man und so weiter, aber auch bei den nächsten Schritte kann es sein, dass einer das Interesse verliert. Alles nicht so einfach.
Nette Männer habe ich kennengerlernt, Freundschaften sind entstanden, über die eher negativen Erfahrungen könnte ich lange schreiben, aber das könnte sicher jede/r auf virtueller Suche.